Angehörige_Endometriose_Adenomyose_Sympt

Ich bin Angehörige:r 

Was sind Endometriose & Adenomyose?

Endometriose und Adenomyose sind chronische Erkrankungen. Bei Endometriose befindet sich Gebärmutterschleimhaut-ähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutterhöhle und kann sich an Organen ansiedeln. Es entstehen chronische Entzündungen, die sich in starken Schmerzen bei den Betroffenen äußern. Jede 10. Frau ist von Endometriose betroffen. 

 

Bei Adenomyose befindet sich Schleimhautgewebe innerhalb der Muskelschicht der Gebärmutterwand (Myometrium).

 

Endometriose und Adenomyose äußern sich in ähnlichen Symptomen.

Schmerzen_Symptome_Endometriose_Adenomyo

Mögliche Schmerzen

& Symptome

Du möchtest mehr über die zwei Erkrankungen erfahren?

Auswirkungen der Erkrankungen

Die Symptome von Endometriose und Adenomyose können sich auf den ganzen Körper auswirken. Sie haben einen Einfluss auf den privaten und beruflichen Alltag der Betroffenen. 

Endometriose_Adenomyose_Symptome_Schmerz

67%

haben schon schlechte Erfahrungen gemacht, als sie von ihrer Erkrankung erzählt haben.

Endometriose_Adenomyose_Umfrage_Studie_B

Endometriose und Adenomyose sind von außen nicht sichtbar. 

So ist es für Außenstehende schwieriger, die Krankheit zu „erkennen“. Viele Betroffene fühlen sich nicht ernst genommen und sind bereits auf Unverständnis gestoßen. 

So entsteht an dieser Stelle ein Kreislauf:

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Kommunikation ist der Schlüssel, um aus dem Kreislauf zu entfliehen.

Endometriose und Adenomyose sind von außen nicht sichtbar. 

Was kann ich für die/den Betroffene:n tun?

So banal es klingen mag: bitte sprecht miteinander über die Erkrankung. Ein Großteil der Betroffenen gibt an, dass es ihnen gut tut über die Erkrankung zu sprechen.

Die hier aufgeführten Hilfestellungen zur Kommunikation beruhen auf Angaben aus einer Studie von 2021.
 

Sensible Themen und Fragen können sein: Kinderwunsch, Symptome der Erkrankungen, Zukunftsplanung, Arbeitsplatz und Operationen

» Informiere dich eigenständig 

» gib ihr/ihm Zeit, die Erkrankung zu akzeptieren und den eigenen Weg zu finden

» Animiere die/den Betroffene:n die Kommunikation zu suchen

» Sprecht über eure Ängste und lerne aktiv zuzuhören

» Nimm die Sorgen des Betroffenen ernst und zeige Verständnis

» gib der Person positive Rückmeldungen, wenn sie/er mit dir über die Erkrankung spricht

» Frag, ob sie/er über bestimmte Themen nicht reden möchte 

Was kann ich als Angehörige:r für mich selbst tun?

74 % der Angehörigen von Endomeztriose und Adenomyose Betroffenen fühlen sich hilflos. Negtaive Gefühle sind vollkommen normal und du bist nicht alleine damit.

Betroffene fokussieren sich häufig stark auf die eigene Erkrankung. Dabei wird die Perspektive der Angehörigen manchmal unabsichtlich übersehen.

» animiere den Betroffenen deine Perspektive einzunehmen und Verständnis für deine Situation zu haben 

​» Sprich über deine Ängste und deine Bedürfnisse

» Unwissenheit bringt Unsicherheit - Informiere dich selbstständig​

» Suche dir gerne Unterstützung (Gesprächsgruppen, Freund:in, Familie, Therapeut:in)

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Danke, dass du bis hierher gelesen hast!

Damit hilfst du nicht nur dir, sondern auch allen Betroffenen durch dein Interesse und nun erweitertes Wissen!