Die Bauchspiegelung

(Laparoskopie)

Hast du ein Endometriose-Verdacht? Glaubst du, betroffen zu sein?

Hier findest du die wichtigsten Informationen für dich!

Die Bauchspiegelung ist eine minimal-invasives Operationsverfahren. Das bedeutet, dass so wenig wie möglich Haut- und Weichteile verletzt werden und du relativ schnell wieder fit sein kannst. Dieser Eingriff kann ambulant oder stationär erfolgen. Plane dir aber gerne etwas mehr Zeit nach der Operation ein, bevor du bspw. wieder arbeiten gehen kannst. Die Genesungsdauer ist sehr individuell zwischen zwei bis sechs Wochen - einige Patient:innen benötigen aber mehr Zeit. 

Ablauf der Bauchspiegelung

» zuerst wird der/die Patient:in in Vollnarkose gelegt

» es erfolgt das Legen eines Katheters

» Schnitt im Bauchnabel: mit spezieller Hülse wird durch den Bauchnabel ca. 2,5 - 7 Liter Kohlendioxid (je nach Körpergröße) in die Bauchhöhle gelassen, was zur Anhebung der Bauchdecke führt, damit keine Organe die Sicht versperren

» danach wird das Laparoskop eingeführt (stabförmige Optik mit Lichtquelle und Kamera)

» zusätzlich 2-3 kleine Schnitte am Unterbauch für Werkzeuge, die zum Fassen von Gewebe und Organen dienen, aber auch zum Durchtrennen von Verwachsungen und Entnahme von Gewebeproben

» manchmal wird ein Drainageschlauch gelegt, um die restliche Wundflüssigkeit zu entziehen

» Patient:in kommt in Aufwachraum

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Vorbereitung auf die OP

Dein Downloadlink

» Packliste für meine Kliniktasche

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Es ist normal, dass du vor deiner Operation aufgeregt bist! 

Ablenkung und Ruhe können dir gegen Angst und Unsicherheit helfen. Sprich mit deiner Familie, deinem / deiner Partner:in und Freund:innen über deine Gefühle. Sie werden dich durch die stressige Zeit begleiten.

 

Zu deiner Vorbereitung gehört auch deine Kliniktasche. Wir haben hier ein paar Tipps der Endometriose Community, die dir beim Packen helfen.
 

Hinweise und Tipps für die Zeit im Krankenhaus

Mit den Inhalten der Packliste für die Kliniktasche, bist du bereits bestens gerüstet für deinen Aufenthalt. ​

Es gibt noch ein paar Tipps, die wir dir zusätzlich mitgeben wollen: 

» Du darfst jeder Zeit bei den Visiten alle deine Fragen loswerden, lieber einmal zu viel als zu wenig nachgefragt


» Frage nach einer Anschlussbehandlung oder nach dem Sozialdienst im Krankenhaus vor Ort

» Du hast nämlich ein Recht auf eine Anschlussbehandlung/Reha (vor allem wenn Endometriose gefunden wurde)​
 

Nach der Bauchspiegelung

Das Gas, welches bei der OP deinen Bauch aufpustet, baut sich nur langsam ab.


Durch die Reizung des Zwerchfells können ein paar Tage muskelkaterähnliche Schmerzen im Rücken oder Schulterbereich auftreten - keine Sorge die verschwinden von ganz alleine. Es kann sein, dass dein Bauch nach der Operation noch ein paar Tage aufgebläht ist.
 

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Wir haben hier ein paar Tipps aus der Endometriose Community, die dir helfen können:
 

» Iss leichte Kost, um deinen Bauch nicht noch weiter aufzublähen

» Schlaf ausreichend und ruh dich aus

» Bring deinen Kreislauf in Schwung und bewege dich ein wenig aber überlaste dich nicht

» Und ganz wichtig: Nimm dir die Zeit, die du brauchst!


Jeder ist individuell und jeder Körper heilt anders.

Die nächsten Schritte:

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» Sprich mit deinem/deiner Ärzt:in über die nächsten Tage (Schmerzmittel, Bewegung…)

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» Ggf. wird dir eine Reha / Anschlussbehandlung empfohlen

» hierzu folgt bald ein Gastbeitrag

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» Ein paar Wochen nach der Operation solltest du zur Nachsorge

» Auch deine Narben werden kontrolliert 

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» Es wird über deine weitere Behandlung gesprochen

» Hier findest du mehr über